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PFLEGE braucht HELDEN – eine Kampagne aus Thüringen, die zeigt was Altenpflege kann

Postkarte druck gruen Alexander.pdf[t.akt 08/2014] Statt über Personalmangel zu lamentieren, geht Thüringen jetzt in die Offensive und wirbt in einer langfristig angelegten Imagekampagne für die Berufe in der Altenpflege. Gesucht wird nach Schulabgängern, aber auch nach jenen, die sich noch einmal ganz neu orientieren wollen. Nach Menschen wie Alexander Kunz (siehe Anzeige). Alexander hat zuvor eine Ausbildung als Industriemechaniker angefangen und sich dann doch für den Beruf des Altenpflegers entschieden. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch Männer im Altenpflegebereich arbeiten können und wollen. Momentan befindet er sich im 1. Ausbildungsjahr zum examinierten Altenpfleger und arbeitet in der vollstationären Pflege. Ein Beruf mit Perspektive für die Zukunft, wie er selbst sagt.

„Ich würde mich immer wieder für diesen Beruf entscheiden. Es ist wirklich meins. Klar, gibt es die Momente wo man nicht durchatmen kann, weil da klingelt der Eine und hier klingelt die Andere und dann sind wir am Rennen und tun und machen. Aber wir werden eben gebraucht."
Alexander Kunz

Neben der vollstationären Pflege gibt es auch noch die ambulante Pflege. Das Besondere hier ist, dass die Pflege und Betreuung in der eigenen Wohnung bzw. im Lebensumfeld der zu Pflegenden stattfindet und die zu Pflegenden bzw. ihre Angehörigen den Umfang der Pflege gemeinsam mit dem Pflegedienst abstimmen. In den Pflegediensten arbeiten die Altenpflegerinnen und Altenpfleger im Team, zu dem u.a. auch Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger gehören können. Zu den ambulanten Betreuungs- und Pflegeangeboten zählen u.a. Krankenpflege bzw. Kinderkrankenpflege, Psychiatrische Pflege, ambulante Hospizdienste sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften und das Betreute Wohnen.

Auf der Kampagnenwebseite www.pflege-braucht-helden.de kann man in verschiedenen Kurzfilmen mehr über Alexander und weitere Altenpfleger und Altenpflegerinnen aus Thüringen und ihre Arbeit erfahren. Denn: Tag für Tag leisten Altenpflegerinnen und Altenpfleger wahrlich heldenhafte Taten in der Pflege, Betreuung und Beratung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen. Ihre Arbeit ist nicht nur geistig und körperlich anspruchsvoll, sondern auch sehr abwechslungsreich und vielfältig. Außerdem sind die Zukunftsaussichten und die Aufstiegschancen super. Von der Spezialisierung zur Wohnbereichsleitung bis hin zur Pflegedienstleitung oder gar Einrichtungsleitung ist Vieles möglich. Selbst ein eingeschobenes Studium lässt sich in der Altenpflege realisieren. Über die Kampagnenwebseite kann man sich über die Vielfalt der Berufe in der Altenpflege und Ausbildungsplätze informieren. Wann, wo und wie man sich bewerben oder beraten lassen kann, ist ebenfalls auf der Webseite zu finden.

Fakt ist: die Altenpflege wird immer bedeutender für unsere Gesellschaft. Der demographische Wandel schreitet voran: die Menschen werden immer älter und gleichzeitig verändern sich die die familiären Strukturen. Schon jetzt ist die Anzahl älterer Menschen um ein Vielfaches größer, als die Zahl der jungen. Heute leben rund 2,5 Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland – für das Jahr 2050 rechnet man mit einer Steigerung auf 4,23 Millionen Pflegebedürftiger. Der Bedarf an gut ausgebildeten und spezialisierten Pflegefachkräften wird dementsprechend von Jahr zu Jahr weiter steigen. Der Beruf bietet also nicht nur die Chance, auf eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe, sondern auch auf einen sicheren Arbeitsplatz.

Jürgen
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Jessica
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