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Vergütung

Während der regulären Ausbildung erhältst du von deinem Träger für die praktische Altenpflegeausbildung eine monatliche Ausbildungsvergütung. Grundsätzlich muss die Höhe der Ausbildungsvergütung angemessen sein und ist meistens nach Ausbildungsjahren gestaffelt. Wie hoch deine Ausbildungsvergütung genau ist, hängt davon ab, ob die Pflegeeinrichtung einen Haustarifvertrag oder einen Flächen-bzw. Branchentarifvertrag anwendet. In manchen Einrichtungen wiederum werden die Vergütungen frei mit den Mitarbeitenden verhandelt bzw. Betriebsvereinbarungen abgeschlossen. Genaue Auskünfte erhältst du bei den jeweiligen ausbildenden Pflegeeinrichtungen. In Thüringen liegt die Ausbildungsvergütung für das erste Ausbildungsjahr in der Altenpflege zwischen 450,- und 800,- Euro monatlich.

Inhalte und Ablauf

Die Durchführung der Altenpflegeausbildung in Thüringen basiert auf einem Rahmenlehrplan. Dieser regelt, dass sich die Ausbildung in Thüringen in theoretischen und fachpraktischen Unterricht in einer Altenpflegeschule, sowie in Praxisphasen in einer stationären Pflegeeinrichtung oder in einem ambulanten Pflegedienst aufteilt. Die schulische und praktische Ausbildung sind eng miteinander verzahnt, so dass du abwechselnd entweder im Blockunterricht von mehreren Wochen in der Altenpflegeschule oder in der Praxis bei deinem Träger ausgebildet wirst.

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Dauer und Beginn

In Thüringen hast du die Möglichkeit die Ausbildung regulär in Vollzeit (3 Jahren) oder auch in Teilzeit (4 Jahre) zu absolvieren. Welche Thüringer Berufsfachschulen die 3-jährige Vollzeitausbildung und die 4-jährige berufsbegleitenden Ausbildung anbieten, findest du unter „Ausbildungsorte". Die Ausbildung zum/zur AltenpflegerIn beginnt in der Regel immer zum jeweiligen Schuljahresbeginn (01.09.). Seit 2013 hat der Freistaat Thüringen auch die Chance genutzt, einen zusätzlichen Ausbildungsbeginn zu ermöglichen. Informationen dazu findest du unter "Termine". Die  Ausbildungszeit lässt sich aber auch verkürzen.

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Ausbildungsart

Die Altenpflegeausbildung zählt zu den schulischen Ausbildungen an höheren Berufsfachschulen (HBFS). Viele Regelungen (z.B. zur Ausbildungsvergütung) orientieren sich jedoch an den dualen Ausbildungsberufen. Seit August 2003 ist die Ausbildung zum/zur staatlich geprüften AltenpflegerIn bundeseinheitlich geregelt. Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe hingegen wird nach wie vor von den Bundesländern geregelt. Mehr hierzu erfährst du auch unter „Ausbildungsinhalte und –ablauf".

Fähigkeiten und Interessen

Die Altenpflege ist ein Beruf mit Anspruch und vielen Facetten und zeichnet sich durch einen abwechslungsreichen Berufsalltag aus. In der Altenpflege arbeiten heißt organisieren, beraten pflegen, zuhören, begleiten und unterstützen. Nicht zuletzt heißt in der Altenpflege arbeiten auch Verantwortung übernehmen. Da sind besondere Fähigkeiten und Interessen gefragt.

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Voraussetzungen

Egal ob du dich direkt nach dem Schulabschluss für den Beruf des/der AltenpflegerIn interessierst oder ob du bereits einen anderen Beruf erlernt hast und nun in die Pflege, Betreuung und Beratung von hilfsbedürftigen Menschen wechseln willst, brauchst du einen der folgenden Abschlüsse, damit du mit der Ausbildung zum/zur staatlich geprüften AltenpflegerIn starten kannst:

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Jürgen
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Jessica
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